geschichtliche Ursprünge

Das früheste Zeugnis einer Besiedelung oder eines Betretens geht in die <strong>mittlere Jungsteinzeit zurück. Im Jahre 1972 fand Fritz Heinzmann aus Hochholz einen schuhleistenkeilartigen Lochkeil. Hochholz unterstand der Hofmark Griesstätt und hatte 2 Anwesen jeweils in der Große von 1/32. Das Leerhäusl war 1/32 Hof, es war ein Kleinsthaus. Der Leerhäusler war Tagelöhner ohne Grund und Boden. Er war zeitlebens ein armer Schlucker. Arbeit fand er er im Schloß und im Kloster Altenhohenau. Die Bauern brauchten damals Dienstboten, denn jeder Hof war überfoll von Kindern. Dazu gab es viele Ledige Bauernmädchen mit Kindern, die meist auf dem Hofe blieben. Die heutige Gemeinde Griesstätt gliedert sich 1857 in drei Steuerdistrikte:
– Griesstätt
– Holzhausen
– Kolbing

Hochholz gehörte damals zum Steuerdistrikt Kolbing wie auch, Kolbing, Bergham, Großmaning, Grundbichel, Haid, Kornau, Schmiding, Viehhausen, Weichselbaum, Weitmoos und Wörlham.  Der Name leitet sich von Holz = Wald ab. Der Ort liegt unweit der Murn ist heute noch teilweise von Wald umgeben. Der Alte Name ist Hochwurza, so stehts jedenfalls auf einer Karte die noch in Familienbesitz ist.

1459: Hochholtz, am 1. Juni 1573 wurde die Hofmark Warnbach verkauft, dabei auch das Hochholtz und das Purgholtz zu Holtzhausen.

1573: Hochholtz

1760: Hochholtz ist eine Einöde mit 2 Anwesen, je 1/32 Hof

1612 Georg Schmid: Haubholz

1612 Margarethe Schmid: Haubholz als Patin

1616 Wolfgang und Margarethe Wöber ob dem Haubholz

1616 Wolfgang Wöber ob dem Haubholz

1616 Barbara Schneiderin auf dem Hochholz als Patin

1617 Wolfgang Seidl aus dem Hochholz

1617 Wolfgang Hueber in dem Hochholz: Sohn Wolfgang

1618 Georg Schneid ob dem Hochholz

1618 Wolfgang und Elisabeth Wöber von Hochholz.

1639 Bartholomäus und Elisabeth Wöber: Tocher Barbara

1640 Bartholomäus Dänzl ob dem Hochholz

1642 Johann und Anna Hochholzer: Sohn Georg

1642 Georg Dänzl Wöber ob dem Hochholz: als Pate

1644 Johann und Anna Hochholzer: Sohn Johann

1646 Hanns Schneider auf dem Hochholz als Pate

1648 Hanns und Anna Schneider auf dem Hochholz

1651 Deren Sohn Symon geboren

1652 Lukas Kaiser in Hochholtz als Pate

1749: Simon Hochholzer von Hochholzen

1760: In dieser Zeit standen in Hochholz 2 Anwesen, je 1/32 Häusl und diese waren Obereigentum der Hofmark Griesstätt um 1775 Thomas Bacher Gütler von Wissebach (?), war zweimal verheiratet:
1. mit Anna Schneider vom Hause (?)
2. mit Maria Mayr vom Schneider in Hochholz
Kinder: Jakob *1775; Maria *1777; Theres *1788; Anna; Elisabeth *1785 +1855; Thomas *1780; Jakob Bacher *1775 +1845, Zimmermann übernahm den Hof von seinem Vater Thomas;

1799: Jakob Bacher; heiratet Maria Huber +1799 von Halfing
Kinder: Jakob *1805 +1873, Maria *1808 heiratet 1842 Thomas Schneider, Eisner in Holzhausen. Ein illigales Kind Alois Berger *1834; Theres *1809, Anna *1812 wird Meisterin in Holzhausen, Jakob Bacher *1805 +1873, Gütler übernimmt den Hof von seinem Vater Jakob

1835: Jakob Bacher heiratet 1835 Maria Braun *1805 +1879 Kramerschustertocher von Goßmaning.
Kinder: Franziska *1836, heiratet 1865 nach Gehering bei Rosenheim, Josefa *1840 +1913, Maria *1843, heiratet 1871 Martin Stocker, Heißkloosohn von Viehhausen und wird später Huberin in Weng, Anna *1846, heiratet nach Vogthareuth. Keine mänlichen Nachkommen!

1873: Josef Danecker *1835 +1906, heiratet 1873 die Hochholzertocher Josefa. Josef war früher Fuhrknecht in Vogthareuth.
Kinder: Alois *1873, illegales Kind des Daneker und der Josefa Bacher, Josef *1874, heiratet nach Rosenheim. Alois Danecker übernimmt den Hof von seinem Vater Josef

1912: 1. Ehe von Alois Danecker in Griesstätt mit Maria Kamerer *1877 +1914 von Kettenham die aber nach 2 Jahren Ehe stirbt

1919: 2. Ehe von Alois Danecker mit Barbara Rumberger *1892 +1933 aus Schonstätt aber beschäftigt als Dienstmagd in Holzhausen
Kinder: Alois *1920, lebt bei Prutting, Barbara *1921, Balthasar *1922 lebt in Rosenheim, Das

Anwesen wird von Alois Danecker an ??? Fußstetter verkauft. ???? Fußstetter behielt sich das Wohnrecht bis zum seinem Tode

1949: Kauf durch Fritz Heinzmann *2.1.1912 gebohren in Konstanz am Bodensee +4.5.1983 von Fußstetter

1950: Fritz Heinzmann heiratet Annemarie Griehl in Griesstätt
Kinder: Walter *7.10.1956, Ilse *16.04.1958 heiratet Thomas Greim wohnt jetzt ins Helmbrechts bei Hof, Walter Heinzmann übernimmt 1983 den Hof von seinem Vater Fritz.

1972: Im Jahre 1972 fand Fritz Heinzmann (Vater von Walter Heinzmann) aus Hochholz auf einem anmoorigen Feld in der Gemarkung Kolbing einen relativ großen, schuhleistenkeilartigen Lochkeil. Das Werkzeug weist einen breiten, kantigen Querschnitt und eine doppelkonische Durchbohrung auf. Die größte Länge beträgt 16,2 cm, die größte Breite Breite 7,0 cm und die Höhe 6,1 cm. Das verwendete Gestein ist stark verwittert, chlorithaltiger Grünschiefer aus den Zentralalpen, der durch das Gletschergeschiebe in das Fundgebiet gelangte und erst hier bearbeitet wurde. Die Oberfläche des allseits überschliffenen Keils ist groß- und tiefporig ausgewittert und mit einer grünlich-weißen Verwitterungsrinde verehen. Möglicherweise haben Moorsäuren des Fundortes über die Jahrtausende hinweg den Stein zerfressen. Als Datierung kann die mittlere Jungsteinzeit (ca. 4000-3500 v. Chr), als Verwendungszweck die Holzbearbeitung angenommen werden.

1983: Walter Heinzmann heiratet 27.09.1980 Maria Elisabeth Kaiser aus Bamberg
Kinder: Simon *18.02.1981, Franziska *28.01.1983

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